gbs / hpd

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Humanistisches Engagement wünscht sich, auf Entwicklungen nicht nur zu reagieren, sondern sie voraus zu denken und zu gestalten. Ein wichtiger (und bis vor kurzem etwas vernachlässigter) Bereich hierbei ist die digitale Selbstbestimmung und humane Anwendung der IT. Wo genau liegen humanistische Positionen in der Vielzahl von Meinungen und widerstreitenden Interessen?

Um dies zu klären haben wir einen zweitägigen Workshop initiiert und im Auftrag der Giordano Bruno Stiftung (gbs) und des Humanistischen Pressedienst (hpd) durchgeführt. Mit Referenten von Netzpolitik.org, der Integrata Stiftung zur Humanen Nutzung der KI und der Stiftung Neue Verantwortung wurde ein ebenso breiter wie gut informierter Personenkreis angesprochen.

Entsprechend tief und konstruktiv konnte die moderierte Debatte geführt werden. In kleinen Arbeitsgruppen wurden konkrete Ansätze erarbeitet, an welchen Stellen sich ein Engagement durch Humanisten besonders lohnt. Ergebnis des Workshops ist ein Thesenpapier sowie diverse Diskussions- und Handlungsstränge, die in näherer Zukunft weiter verfolgt werden.

Übrigens: Anders als die Bilder suggerieren: Frauen sind beim Thema Digitalisierung stark vertreten. Der Frauenanteil unter den Teilnehmern/-innen des Workshops lag etwa bei einem Drittel. Auch mehrere interessante Referentinnen waren angefragt, aber verhindert.

• Beitrag über den Workshop auf hpd.de
• Einladung auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung

 

Alle Fotos: Evelin Frerk

Eröffnung des Workshops

Leon Kaiser (Netzpolitik.org)

Tobias Knobloch (Stiftung Neue Verantwortung)

Michael Mörike (Integrata Stiftung)